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| Vorbemerkung |
| Die
Situation vieler Menschen in Sierra Leone ist auch 10 Jahre nach dem Ende des
Bürgerkriegs immernoch sehr schwierig
und hat sich u.a. durch einen beschleunigten
Preisanstieg in den letzten Jahren weiter
verschlechtert.
Armut, Arbeitslosigkeit, Analphabetismus, Unwissenheit
und Korruption bedrohen den Frieden und die Entwicklung im Lande. Besonders
junge Menschen leiden unter einem Mangel an Bildungs- und Jobangeboten sowie am
Fehlen funktionierender administrativer Strukturen.
Wir konzentrieren unsere Arbeit auf den Distrikt
Pujehun im Süden von Sierra Leone, der ganz besonders unter den Folgen des
Bürgerkriegs von 1991 - 2002 zu leiden hatte. In diesem sehr ländlichen Gebiet
leben etwa 230.000 Menschen, die meisten davon in kleinen Dörfern mit weniger
als 200 Einwohnern.
Die folgenden Bilder
zeigen einige Impressionen von Land und
Leuten in Sierra Leone.
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Berichte über die Jahre 2003,
2004,
2005, 2006,
2007, 2008,
2009
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| Aktivitäten
im Jahre
2010 |
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Wichtige
Aktivitäten des Vereins bildeten in
diesem Jahr zwei Projekte:
zum
einen das Projekt "Consolidating Peace
and Stability in Pujehun District by Promoting
Social Change and Opportunities for Women
and Youths"
(zu
Deutsch: "Konsolidierung
von Frieden und Stabilität im Distrikt
Pujehun durch die Förderung von sozialem
Wandel und Chancen für Frauen und junge
Menschen")
und
zum anderen ein Projekt zum Aufbau einer
neuen und größeren Bibliothek
in Pujehun.->
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Daneben führten wir unser
Schulförderprogramm fort, in dessen
Rahmen 30 Kinder gesponsert wurden.
Auf den folgenden Seiten finden
Sie genauere Informationen zu diesen Projekten
sowie einen Link zum Rechenschaftsbericht
unseres Vereins für das Jahr 2010 (als
pdf Datei).
Ausführliches Bildmaterial
z.B. über die Schulförderung und
über die Arbeit des Friedensprojekts
finden Sie auch auf den letztjährigen
Projektseiten.
Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei
allen Mitgliedern
und Spendern, die unsere Arbeit im Interesse der Menschen in Sierra Leone
fördern
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| Schulförderung |
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Dieses Programm ist weiterhin
der zentrale Schwerpunkt unseres Engagements.
Auch im Schuljahr 2009/10 hat unser Projekt
30 Kinder gesponsert, davon 23 Mädchen.
22 der Kinder besuchten die Sekundarschule.
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Schülerinnen
an der Holy Rosary Sekundarschule
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Da bewusst Kinder aus sozial
benachteiligten Familien ausgewählt
wurden, gehörten sie nicht immer zu
den stärksten Schülern. Zum Ende
des Schuljahres mussten 2 Kinder das Programm
verlassen, weil sie zum zweiten Mal die
Versetzung nicht schafften; an ihrer Stelle
wurden 2 neue Kinder aufgenommen.
Einige unserer Förderkinder
zeigen gute schulische Leistungen. So gehören
Ms Fredell Tucker und Ms Rugiatu Bare -
beide in der 3. Klasse der Sekundarschule
- siehe Interview auf der Projektseite 2009
- zu den Besten ihrer Klasse.
Auch die beiden Mädchen
im separat finanzierten Sonderprogramm machen
sich gut: Fanny besucht die 3. Klasse der
Sekundarschule in Freetwon, Fudia ist in
Bo in die 6. Grundschulklasse versetzt worden.
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Schülerinnen
aus dem Förderprogramm
bzw aus dem Kandidatenkreis
v.l.n.r.: Rugiatu
Bare, 15 Fredell Tucker,
15 Veronica, 16
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Besprechung
mit den Eltern von Förderkindern
in Pujehun.
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| Neue
Bibliothek |
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Wie
im vergangenen Jahr schon berichtet, haben
wir 2010 vom Bundeministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ)
eine Zuwendung für den Bau einer neuen,
größeren Bibliothek neben unserem
Gemeindezentrum in Pujehun erhalten. Die
Gesamtkosten des Projekts beliefen sich
auf 49.660 €. Daran waren KNSL mit 8.000
€ und PYD (unsere Partnerorganisation
Pujehun Youths for Development) mit 4.200
€ beteiligt.
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Die
neue Bibliothek in Pujehun -
im OG befindet sich ein zusätzlicher
Lesesaal für Erwachsene
und für Schulungen
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Hauptziel
des Projekts war es, in der Stadt Pujehun
bessere schulische Leistungen und gute Abschluesse
an den Grund- und Sekundarschulen zu ermöglichen
sowie den Alphabetisierungsgrad und den
Bildungsstand der erwachsenen Bevölkerung
zu verbessern. Ein angemessener Zugang zu
Büchern und sonstigen Unterrichtsmaterialien
soll den Lehrern außerdem helfen,
den Lehrplan zu absolvieren, das Verständnis
der Schüler für den Lehrstoff
zu verbessern und insgesamt das Wissen zu
erweitern.->
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Die
neue Bibliothek in Pujehun -
Blick
auf den Eingangsbereich
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Die neue Mehrzweck-Bibliothek mit großem
Lesesaal, Unterrichtsraum für Alphabetisierungs-
und andere Kurse sowie Computerkursraum
wurde am 21. November 2010 feierlich übergeben
und eröffnet. Zur Einweihung der Bibliothek
war der Chief Education Officer (der oberste
nicht politische Beamte im Bildungsministerium)
aus Freetown angereist. Auch etliche örtliche
Würdenträger, u.a. der Leiter
des District Council under Paramount Chief,
demonstrierten ihre Wertschätzung.
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Auf
der Einweihungsfeier wird eine
Tafel mit Erwähnung der
Sponsoren, u.a. KNSL, enthüllt
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Die
Bibliothek besitzt über 5000 Bücher,
CDs und Videos mit Schwerpunkten in den
Bereichen Friedenserziehung, Konfliktlösung,
Menschenrechte, Bürgerrechte, Landbau,
Gesundheitsfürsorge, Umwelt und Technologie.
Der Bestand umfasst außerdem etliche
komplette Sätze Schulbücher über
den gesamten Unterrichtsstoff der Grund-
und Sekundarschule sowie Spiele für
Kinder und Erwachsene. Zahlreiche Bücher
und Materialien wurden von Spendern und
Institutionen in Deutschland im Rahmen der
KNSL-Aktion "Bücher für Sierra
Leone" in Berlin zur Verfügung
gestellt.
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Bilder
von der neuen Bibliothek
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Ein
Bild aus dem Innenbereich beim
Einräumen der Regale
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| Die
Mitwirkung zahlreicher Schüler und
Schülerinnen aus Pujehun bei der Beschaffung
von Sand und Kies für den Bau, beim
Anstreichen der Wände, dem Aufbau der
Regale und dem Einräumen der Möbel
beweist das große Interesse der Kinder
und Jugendlichen an dem Projekt.
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Schüler
helfen beim Aufräumen des
Außenbereiches, um die
Bibliothek klar zu machen für die
Einweihungsfeier
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Die
Bibliothek wird rege genutzt. Im März
2011 hatte die Bibliothek bereits 718 registrierte
Nutzer. Auch die Schulungsangebote werden
gut angenommen. Im Durchschnitt kommen nach
bisheriger Feststellung täglich rund
150 Nutzer in die Bibliothek.
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Schüler
im großen Leseraum der
neuen Bibliothek.
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| Friedensprojekt |
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Die Fähigkeit, Konflikte friedlich und konstruktiv zu
bewältigen, ist in jeder Gesellschaft die Voraussetzung für Entwicklung und
Stabilität und auch dafür, dass die Ausbildung unserer Förderkinder Früchte
tragen kann.
KNSL engagiert sich gemeinsam mit unserer
Partnerorganisation PYD (Pujehun Youths
for Development) seit mehreren Jahren intensiv
in Aktivitäten zur Friedensförderung.
Auf unseren Projektseiten zu den vergangenen
Jahren finden Sie detaillierte Informationen
über unsere 'Historie' zu diesem Thema.
ifa
zivik förderte 2010 in Ko-Finanzierung
mit KNSL abschließend das Projekt
„Consolidating Peace and Stability in Pujehun
District by Promoting Social Change and
Opportunities for Women and Youths“ (Konsolidierung
von Frieden und Stabilität im Distrikt
Pujehun durch die Förderung von sozialem
Wandel und Chancen für Frauen und junge
Menschen) mit einem Gesamtbudget von 80.000
€. ifa zivik war daran mit 70.000 €, KNSL
mit 10.000 € beteiligt. Damit wird die Förderung
der KNSL-Friedensarbeit durch ifa zivik
nun beendet.
Vorstandsmitglied
Edward Mando war wieder als Projektleiter
und Friedensfachkraft für die gesamte
Durchführung des Projekts und insbesondere
auch für die darin enthaltenen Ausbildungsbestandteile
verantwortlich.->
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Ziel
des Projekts war es, Frieden und Stabilität
im Distrikt Pujehun weiter zu festigen,
indem benachteiligte und besonders verletzliche
Teile der Gesellschaft durch aktives Engagement
des Projekts dabei unterstützt wurden,
sich eine Existenzgrundlage zu erschaffen
und auf bessere Lebensbedingungen für
die Zukunft hinzuarbeiten.
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Edward
Mando und seine Projektmitarbeiter begrüßen
Workshop- teilnehmer im
Pujehun Community and Mediation
Center.
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Aus
der Erkenntnis heraus, dass junge Menschen
das größte Potenzial für
eine zukunftsweisende Führungstätigkeit
im Distrikt mitbringen, richtete sich das
Projekt direkt an sie in dem Bestreben,
sie in einen konstruktiven zivilgesellschaftlichen
und politischen Diskurs einzubinden, ihnen
die Grundsätze guter Regierungsführung
nahe zu bringen und ihnen das nötige
Wissen und die Fertigkeiten mit auf den
Weg zu geben, die sie in die Lage versetzen
sollen, für sie relevante gesellschaftliche
und politische Zusammenhänge besser
zu verstehen.
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Junge
Leute bei einem Vorbereitungs- treffen
zum Friedensprojekt
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Das
Projekt umfasste die folgenden vier Komponenten:
1) Führungstraining
für junge Menschen - gewählte
Jugendvertreter absolvierten einen Lehrgang
zu Grundlagen einer demokratischen Interessenvertretung
2) Aufklärung
über den positiven Einfluss von jungen
Menschen und Frauen in der staatlichen und
kommunalen Verwaltung, als selbständige
Kleinunternehmer und bei der Stärkung
des gesellschaftlichen Zusammenhalts
durch mediale Sensibilisierung, Gemeindeversammlungen,
Vernetzungstreffen und Filmvorführungen
3) Erweiterung
des Bibliotheksnutzungs/-wirkungskreises
durch ein mobiles Ausleihsystem
4) Organisation
und Durchführung eines Reflexions-Workshops
und einer projektinternen Studie zur Überprüfung
der Wirksamkeit des Projektansatzes (Monitoring
and Evaluation). ->
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Gruppenarbeit
bei einem Führungstraining
für
junge Menschen
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Teilnehmerin
an einem Workshop im Rahmen
des Friedensprojektsn
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Bei
allen Beteiligten, in den Gemeinden und
im Distriktrat erhielt das Projekt sehr
gute Noten: es wurde für relevant und
angemessen gehalten, weil es am Bedarf vor
Ort orientiert war und konkrete Maßnahmen
umgesetzt wurden, mit denen die Arbeit der
vergangenen Jahre zur Konsolidierung des
Friedens bestärkt wurde. Die friedliche
Konfliktlösung hat an Zuspruch gewonnen,
Streitigkeiten werden zunehmend von
den Schlichtungskomitees beigelegt, der
Interessenausgleich zwischen jungen und
alten Menschen funktioniert zunehmend besser,
die jungen Leute sind besser in die Gemeinschaft
integriert, bilden Jugendorganisationen
und sind bereit, sich zu engagieren.
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Gemeinde- versammlung zum
Thema Schule und Berufsausbildung in
Pujehun
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Auch
auf dem Gebiet der Gleichberechtigung von
Frauen gibt es Fortschritte. Die Leiter
der Jugendorganisationen gründen überall
im Distrikt Frauenfußballteams und
andere Clubs. Frauen und Mädchen sind
sich ihrer Rechte zunehmend bewusst und
thematisieren Diskriminierung und Gewalt
gegen Frauen. Die regelmäßigen
Diskussionsrunden im Lokalradio, die PYD
organisiert, haben dazu beigetragen, dass
immer mehr Männer, Frauen, Jugendliche,
Jungen und Mädchen die Anstrengungen
ihrer Gemeinschaft zur Verhinderung von
Gewalt mit zu tragen und den Opfern Unterstützung
geben.
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Feiern
zum Internationalen Tag der
Frauen in Pujehun
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Die
von KNSL/PYD im Rahmen des Friedensprojekts
eingerichteten Diskussionsforen im CMLC
fördern den sozialen Zusammenhalt und
geben auch den schwächsten Mitgliedern
der Gemeinschaft die Möglichkeit, sich
einzubringen und ihre Interessen zu vertreten.
Die Foren bieten Gelegenheit zur Analyse
und Diskussion aller anliegenden Probleme
und haben ein Modell für die Kooperation
zwischen Bevölkerung, kommunaler Verwaltung,
Chiefs und zivilgesellschaftlichen Gruppen
geschaffen, das für nachhaltig wirksam
angesehen wird und über denDistrikt
Pujehun hinaus als Vorbild für andere
Gemeinden dienen kann.
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Bilder
vom Friedensprojekt
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Abschließend
bleibt zu der 6-jährigen Friedensarbeit
festzuhalten, dass das Konzept der gewaltfreien
Konfliktlösung und der Suche nach Win-Win-Solutions
im Distrikt fest etabliert werden konnte.
Eine noch nachhaltigere Wirkung wäre
allerdings erzielt worden, wenn parallel
zur Friedensarbeit mehr Geld in die Förderung
einkommensgenerierender Aktivitäten
für Frauen und junge Leute hätte
investiert werden können. Die wirtschaftliche
Instabilität und die daraus resultierende
Unsicherheit des Lebensunterhalts bleiben
ein wesentlicher Risikofaktor für den
gesellschaftlichen Frieden.
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Zukünftige
Projekte dieser Art täten gut daran,
ein ganzheitlicheres Konzept zu verfolgen,
das politische, wirtschaftliche, soziokulturelle
und psychologische Ansätze verbindet.
Die
Herausbildung einer informierten, verantwortungsbewussten
und zu Engagement bereiten Bürgerschaft
bleibt eine große Aufgabe. Es gilt,
ein starkes zivilgesellschaftliches Netzwerk
aufzubauen, das in der Lage ist, in einen
offen, gut informierten gesellschaftlichen
Diskurs über alle Angelegenheiten einzutreten,
die die Interessen der Gemeinschaft berühren.
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| Interesse
an unserer Friedensarbeit |
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Das
KNSL-PYD-Friedensprojekt wird auf der Homepage von ifa zivik auch 2010 als
Beispiel für gute Projektpraxis geführt. Außerdem dient es als Fallbeispiel für
das zivik-Manual: Projektmonitoring,
eine praxisnahe Darstellung der Entwicklung eines guten Projekts (siehe dazu http://www.ifa.de/pdf/zivik/movie_ad01.pdf)
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Im
Büttner-Verlag in Berlin erschien Ende
2010 ein Methoden-Handbuch von Friedensforscherin
Dr. Auer-Frege mit dem Titel „Wege zur Gewaltfreiheit
- Methoden der internationalen zivilen Konfliktbearbeitung“,
das auch ein Kapitel „Kindernetzwerk Sierra
Leone: Konfliktbearbeitung mit lokalen Führungspersönlichkeiten
und Gemeindemitgliedern“ umfasst.
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Edward
Mando hielt Anfang 2010 im Rahmen der Ringvorlesung
Entwicklungspolitik an der TU Berlin eine
Vorlesung über unsere Friedensarbeit
in Sierra Leone. Im Juli diskutierte er
bei einer Podiumsdiskussion des Afrika-Kreises
im Afrikahaus in Berlin-Moabit vor einem
interessierten (Fach-)Publikum über
die Arbeit unseres Vereins als Beispiel
für das Engagement der Diaspora in
der Entwicklung der Heimatländer. ->
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Das
Buch wird für 39,90 € angeboten (ISBN
978-3-9813548-0-5). Wir haben ein kostenloses
Belegexemplar erhalten.->
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Bilder vom Alltag in Sierra Leone |
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Auf den zahlreichen Reisen von und zum Projektgebiet
in Pujehun hat unser Projektleiter, Edward
Mando, viele Bilder aus dem Alltag der Menschen
und vor allem der Kinder in Sierra Leone
aufgenommen.
In diesem Abschnitt zeigen wir eine kleine Vorschau auf einige dieser Aufnahmen.
Weitere Bilder finden Sie hier:
-> Bilder
vom Alltag in Sierra Leone
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| Ausblick
für 2011 |
| Das
Schulförderprogramm bleibt zentraler
Punkt unseres Engagements. Im Schuljahr
2011/12 fördern wir weiterhin 30 Kinder,
22 davon auf der Sekundarschule. Die ersten
drei Kinder, die die Schule dann beendet
haben werden, sollen in eine Berufsausbildung
eintreten. |
Um
die Bibliotheksmitarbeiter und -nutzerInnen
sowie KursteilnehmerInnen mit sauberem Trinkwasser
zu versorgen, möchten wir PYD beim
Bau eines Brunnens unterstützen. Die
nächste Trinkwasser-Zapfstelle, die
vom Roten Kreuz betrieben wird, ist ca.
1,5 km entfernt. Im Moment muss von
dort täglich mit einer Schubkarre Wasser
in Kanistern geholt werden. KNSL und
PYD sind nun dabei, Spenden für einen
Brunnen einzuwerben.
Ab
Juli 2011 wird ein Agrarprojekt anlaufen,
für das wir beim BMZ Fördermittel
beantragt haben.
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